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SAP Enable Now goes WalkMe – Ein umfassender Rückb…

  • By Sanjay
  • 09/05/2026
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Die dreiteilige Roundtable‑Reihe „SAP Enable Now goes WalkMe“ in Zürich, Berlin, Eschborn und im virtuellen Format markierte einen wichtigen Meilenstein für SAP Enable Now Kunden. Die Sessions boten einen sehr klaren und zugleich praxisnahen Blick auf die Transition von SAP Enable Now (SEN) nach WalkMe, die Positionierung von WalkMe Learning Arc und die Rolle von KI im modernen Enablement.

Die Diskussionen machten deutlich, dass die kommenden Jahre durch tiefgreifende Veränderungen in Lernprozessen, Content‑Erstellung und Performance Support geprägt sein werden. Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre bisherige Enable‑Now‑Landschaft strukturiert weiterzuführen, während sie gleichzeitig KI‑gestützte Ansätze, moderne Ausspielmechanismen und flexible Lernpfade integrieren.

Transition von SAP Enable Now zu WalkMe – Klarheit im Vorgehen, Chancen im Prozess

Fokus der Roundtables lag auf der Transition von SAP Enable Now zu WalkMe. Viele Teilnehmer:innen formulierten ein gemeinsames Anliegen: Planungssicherheit, Transparenz und ein Verständnis darüber, wie die Migration technisch, fachlich und organisatorisch gelingt.

SEN bleibt bis Ende 2030 in der Wartung. Für diese Zeitspanne können Inhalte weiterhin gepflegt und produziert werden. Danach stehen bestehende Lernobjekte weiterhin zur Verfügung, lassen sich jedoch nicht mehr editieren. Dadurch entsteht ein stabiler Rahmen, in dem Unternehmen die Transition bewusst gestalten und den Aufwand sinnvoll auf die einzelnen Projektphasen verteilen können. Besonders hilfreich: Wer als SEN-Bestandskunde WalkMe Learning Arc lizenziert, behält den Zugang zum SEN Producer, ohne zusätzliche Lizenzkosten!

Der technische Migrationspfad basiert auf einem API‑basierten Workspace‑Transfer. Dabei wird der bestehende SEN‑Workspace in eine Learning‑Arc‑Instanz kopiert. Die Migration erfolgt unter drei Gesichtspunkten: „hostable“, „playable“ und „editable. „Hostable“ beschreibt die Übernahme der SEN‑Inhalte in die WalkMe‑Infrastruktur. „Playable“ bedeutet, dass die alten SEN‑Inhalte auch nach der Migration lauffähig bleiben und in WalkMe Content-Strukturen eingebaut werden können. „Editable“ schließlich bezieht sich auf die Bearbeitung in WalkMe Learning Arc mit Hilfe des zur Verfügung stehenden SEN Producers.

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Während der Übertragungsprozess zuverlässig funktioniert, überträgt er jedoch keine Versionshistorien, sondern lediglich den jeweils aktuellen Stand jedes Lernobjekts. Auch die Rollen‑ oder Segmentierungslogik muss nach dem Transfer neu erstellt werden, was auf der gleichen technologischen Grundlage erfolgt und daher keinen nennenswerten Aufwand erzeugt. Jedes Unternehmen sollte vorab definieren, welche Inhalte in welcher Struktur überführt werden sollen. Die Diskussionen der diesjährigen Roundtables zeigen, dass es sinnvoll ist, bestehende SEN‑Strukturen kritisch zu prüfen und strukturell zu entschlacken, bevor sie nach WalkMe überführt werden.

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Die größte fachliche Abweichung betrifft den SEN Companion‑Content. In‑App‑Hilfen und Guided Tours werden nicht übertragen und müssen in WalkMe neu erstellt werden. Unternehmen, die bisher stark mit Companion gearbeitet haben, müssen daher gezielt entscheiden, wie sie den zukünftigen Performance Support gestalten. Klar ist, dass WalkMe als Marktführer im DAP Segment hier weit mehr Möglichkeiten bietet als bisher.

Um die Transition zeitlich zu entzerren, wurde die „Test‑&‑Go‑Live‑SKU“ vorgestellt. Sie ermöglicht für vier bis elf Monate einen Parallelbetrieb der beiden Systeme. Das verschafft Raum für einen kontrollierten Übergang, ohne Projekte unter Druck zu setzen, und wurde von vielen Teilnehmenden ausdrücklich als zentraler Erfolgsfaktor genannt.

Was ist WalkMe Learning Arc? Die neue Lernplattform im SAP‑Kontext

WalkMe Learning Arc wurde auf allen Veranstaltungen ausführlich demonstriert und traf auf großes Interesse. Das System stellt die nächste Generation von Lernplattformen im SAP‑Umfeld dar: AI‑nativ, medienflexibel und eng mit der WalkMe DAP‑Erfahrung verwoben.

Inhalte werden nicht mehr als einzelne Seiten (Slides) präsentiert, sondern in moderner Form als blog-artiger „endless scroll“. Microlearnings, also kleine Lernatome und strukturierte Kurse bilden die Grundlage des Datenmodells. „Learning Journeys“, die in künftigen Releases bereitstehen werden, werden darüber hinaus komplexere Lernpfade für unterschiedliche Rollen, Kenntnisstände oder Interessengebiete möglich machen.

Die Erstellung von Lerncontent wird durch KI wesentlich beschleunigt. Das System analysiert Screenshots, Medien und UI‑Elemente, generiert Alternativtexte für Barrierefreiheit, interpretiert Inhalt und Logik aus Bildschirmaufzeichnungen und übersetzt Textfragmente lokal im Browser. Besonders großes Interesse zeigten die Teilnehmer an der inhaltlichen Interpretation des Screenrecordings: Aus den so gewonnenen Informationen können ohne Autorenaufwand beschreibende Texte oder Quizfragen abgeleitet werden. Diese nachhaltige KI‑Unterstützung führt zu einer völlig neuen Art des Autorenarbeit und die Teilnehmer bestätigen den massiven Zeitgewinn, den dieser Ansatz mit sich bringt.

Als besonders beeindruckend wurde darüber hinaus die Möglichkeit wahrgenommen, Lernobjekte prompt-basiert zu erzeugen. Ein Prompt wie „Erstelle ein Microlearning zur Erstellung einer Bestellanforderung in SAP S/4HANA Cloud“ reicht aus, um daraus strukturierte Lernschritte, erläuternde Texte und, sofern gewünscht, ein Storyboard für die eigentliche Systemsimulation zu entwickeln. Durch KI-basierte Interpretation und Zusammenführung verschiedener Quelldokumente – PDFs, Prozessmodelle, Screenshots, Videos oder bestehenden Lerncontent aus anderen Quellen – ergibt sich ein Produktionsprozess mit weit weniger manuellem Aufwand, Autorenteams können sich so stärker auf Kuratierung und inhaltliche Validierung konzentrieren.

Die WalkMe‑Komponente „WalkMe Menu“ übernimmt die kontextsensitive Bereitstellung der Inhalte, die bislang Aufgabe des SAP Companion war. Inhalt kann wie bisher direkt im System angezeigt werden, sobald Nutzer:innen sich in der entsprechenden App oder Transaktion befinden. Diese enge Verzahnung von Lernen und Arbeiten ist und bleibt ein zentraler Aspekt.

Das rollenbasierte WalkMe Learning Arc Lernportal dient als zentraler Delivery-Hub für Lerninhalte. Die KI‑gestützte Suche identifiziert relevante Lernobjekte, auch wenn Nutzer:innen nur vage Formulierungen eingeben.

Auch im Hinblick auf Layout und Design entwickelt sich Learning Arc schnell weiter. Basisfarben, Logos, Sprechblasenstile und andere visuelle Elemente sind bereits an die Unternehmens-CI anpassbar.

Roadmap WalkMe Learning Arc – Ein Blick nach vorn

Der Funktionsumfang wird in den kommenden Releases weiterwachsen. Learning Journeys, Versionierung, Zertifizierungen, ein erweiterter Übersetzungsworkflow, SCORM‑Tracking und der Ausbau der Medienextraktion über KI bilden wichtige Bausteine

AI-assisted User Learning and Change Management – KI im Zentrum moderner Lernstrategien

Das KI-‑gestützte Werkzeug AI-assisted User Learning and Change Management ergänzt das SAP-Learning ‑Portfolio um eine Analyse- und Strukturierungskomponente, die der Content-Produktion vorgelagert ist. Während WalkMe Learning Arc Lerninhalte erstellt, bereitstellt und den Lernfortschritt sowie die User Adoption misst, identifiziert das KI ‑Werkzeug, wo im Rahmen eines Transformationsprojekts Lernbedarf besteht und welche Rollen in die einzelnen Geschäftsprozesse eingebunden sind. Auf dieser Basis entwickelt die Lösung rollenspezifische Lernpläne, bestimmt geeignete Lernformate und erstellt Inhaltsempfehlungen auf Grundlage von SAP-Know-how und kundenspezifischen Projektdaten.

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Hierfür nutzt das Tool Informationen aus SAP Best Practices sowie kundenspezifischen Input aus Systemen wie SAP Signavio oder SAP Cloud ALM. Zusätzlich können weitere kundenspezifische Dokumente eingebunden werden – beispielsweise Fit-Gap-Analysen, Rollenbeschreibungen oder Prozessdesign-Dokumente.

Auf Basis von Prozesskomplexität, Priorisierung und Kritikalität leitet die KI die jeweiligen Lernbedarfe und vorgeschlagenen Inhalte ab. Der erzeugte Output ist äußerst umfassend: Er reicht von rollenbasierten Curricula und strukturierten Lernpfaden über Lernmodule bis hin zu textbasierten Inhalten einzelner Assets wie Präsentationsfolien, Storyboards für Lernvideos, Quizzen oder Simulationen.

Als besonders hilfreich erweist sich auch die automatische Identifikation von Änderungsbedarfen an Lernobjekten im Projektverlauf. Das System erkennt, welche Lernobjekte von Funktions- oder Prozessänderungen betroffen sind und daher überprüft oder angepasst werden müssen. Die KI schlägt passende Änderungen vor, die anschließend von Prozessexperten validiert und freigegeben werden. Dadurch kann ein gesamtes Lern-Repository kontinuierlich und messbar aktuell gehalten werden.

Das Werkzeug unterstützt Unternehmen effektiv dabei zu bestimmen, welche Trainingsmaßnahmen für ein Transformationsprojekt oder später pro Release erforderlich sind. Dadurch entfällt der übliche Zeitdruck kurz vor GoLive, der häufig projektkritische Ressourcen belastet. Die Content-Produktion kann deutlich früher geplant und gestartet werden. In kommenden Releases sollen zudem klassische OCM Funktionalitäten – darunter Kommunikationsplanung, Stakeholder Management und Change‑ Impact‑ Analysen – integriert werden.

Lizenzierung und Nutzung erfolgen über den SAP MicroApp Hub. Die Abrechnung auf Basis von AI Units ermöglicht eine transparente Kosten- und Budgetplanung.

Fazit

Die diesjährige Veranstaltungsreihe hat eindrucksvoll verdeutlicht, wie dynamisch und vielschichtig sich die Verbindung von Lernen, KI-Technologie und Digital Adoption entwickelt. In einer wie immer durchweg positiven, freundschaftlichen und konstruktiven Atmosphäre tauschten sich Teilnehmer:innen und Vortragende intensiv über die neuesten Innovationen aus. Die Weiterentwicklung von WalkMe Learning Arc und die Einbindung von KI-gestützten Werkzeugen wie AI-assisted User Learning and Change Management wurden von den Kund:innen mit großem Interesse und wertvollem Feedback bewertet. Die Lösungen ermöglichen Unternehmen eine zielgerichtete, personalisierte und effiziente Gestaltung von Lerninhalten und Veränderungsprozessen. Dank Automatisierung und Integration von SAP Best Practices sowie kundenspezifischen Informationen entsteht eine hochrelevante Lernlandschaft, die auch Governance- und Aktualitätsfragen adressiert. Die geplante Erweiterung um klassische OCM-Funktionen stößt auf hohe Erwartungen innerhalb der Community. Insgesamt wurde deutlich, dass innovative Lernlösungen einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen digitalen Transformation und zum effektiven Change Management leisten können – und die offene, engagierte Diskussion im Rahmen der Roundtables war ein starker Impulsgeber für zukünftige Entwicklungen. Gleichzeitig wurde klargestellt, dass SEN bis 2030 ein verlässlicher Anker bleibt. Der Umstieg auf WalkMe Learning Arc kann bewusst geplant und umgesetzt werden.

Die intensiven Diskussionen der Community zeigten deutlich den Wunsch nach weiteren Austauschformaten, nach Best Practices und nach Orientierung bei Governance Fragen.

WalkMe Transition FAQ

Frage: Wie geht es mit SAP Enable Now 2030 weiter

Antwort:

  • SEN abspielbar, aber nicht editierbar
  • Wartungsende zum 30.11.2030
  • Versionen und ältere Stände müssen vorab exportiert werden

Frage: Wie ist die Transition Mechanik von SAP Enable Now zu WalkMe?

Antwort:

  • Workspace‑Transfer via API
  • Struktur wird übernommen, Versionen nicht
  • Segmentierungen müssen neu angelegt werden

Frage: Wie ist die Transition von Companion zu WalkMe DAP / In‑App‑Help

Antwort:

  • Wird nicht migriert
  • WalkMe Embedded ersetzt Companion
  • Guided Tours müssen neu gebaut werden

Frage: Wie funktioniert die kontextsensitive Ausspielung in WalkMe Learning Arc?

  • Über WalkMe Menu
  • Bestandteil der WalkMe Learning Arc SKU
  • Funktioniert auch ohne volles WalkMe DAP‑Paket
  • Kontextinformationen bestehender SEN Contents werden übernommen

Frage: Welche Medien und KI werden von WalkMe Learning Arc unterstützt?

Antwort:

  • Unterstützt Screenshots, Videos, Screenrecordings
  • Automatische Analyse durch KI
  • Prompt‑basiertes Authoring
  • Barrierefreiheit über Alt‑Texte

Frage: Wie funktionieren Übersetzung in Learning Arc?

Antwort:

  • Echtzeitübersetzung über Chromium Translator API (lokal, DSGVO‑konform)
  • Screenshots werden nicht „übersetzt“
  • XLIFF und manuelle Übersetzung folgen

Frage: Hosting der KI

Antwort:

  • Private KI-Modelle ohne Training an Kundendaten

Fragen zu AI‑assisted User Learning and Change Management

  • Nutzt Signavio-Prozessmodelle, SAP Best Practices, CALM und unstrukturierte Dokumente
  • Identifiziert Rollen, Lernbedarf, basierend auf Change‑Impact und Prozesskritikalität
  • Generiert rollenspezifische Lernpläne, und Rohinhalt als Grundlage für Videos, E‑Learnings und Klassenraumschulungen

 



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